Die Atlantikküste mit den starken Wellen hats aber auch ordentlich in sich. Da gibts so Rip currents, das sind schmale Strömungskanäle die nach draussen gehen. Auch als guter Schwimmer muss man da sehr aufpassen. Wenn mans weiss, ist es eigentlich ganz einfach, man braucht nur parallel zum Strand schwimmen bis das man da raus kommt. Aber das wissen anscheinend nicht alle und dadurch bin ich auch einmal zum Lebensretter geworden.
Ich bin da mit meinem Bodyboard draussen in den Wellen als ich merke das mir da so ein Typ vom Strand zuruft. "Help him, Help him!" Auf gleicher Höhe wie ich war ein Schwimmer, ein Freund von dem Typen, der gerufen hat. Der war anscheinend schon voll erschöpft und in Panik. Ich bin dann hingeschwommen und hab dann wie ich näher war gesehen, dass sich der echt grad nur mehr so übern Wasser hält. Ich glaube es war in letzter Minute, dass ich da mit dem Bodyboard hingekommen bin. Er hat sich dann grad mit letzter Kraft festgeklammert und wir haben dann begonnen in reinzuschleppen. Eine Minute später ist dann so ein Baywatch-Typ mit der lustigen Boje angekommen. Am Strand war er dann umringt von Rettungsschwimmern und letztendlich haben sie ihn dann im Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Das ganze war glaub ich sehr knapp, ich war grad rechtzeitig dort, ich weiss nicht ob der Rettungschwimmer rechtzeitig gekommen wär. Ich hoffe mal, dass der Typ jetzt wieder wohlauf ist. Für mich wars jedenfalls eine Warnung, net ohne Bodyboard oder Surfbrett zuweit rauszuschwimmen. Ein bißchen später hab ich dann einen kleinen Buben am Surfbrett mit rein gebracht. Der ist zwar noch fleissig geschwommen hätts aber ohne Hilfe wahrscheinlich nicht geschafft. Und auch die Tina hat einem kleinen Mädchen mit dem Bodyboard geholfen wieder reinzukommen.
War eigentlich ein ereignisreiches Wochenende aber total schön.




